Montag, 14. Juni 2010

Stempelsause in Hamburg oder Abenteuerreise mit der deutschen Bahn

Gestern habe ich die Stempelsause in Hamburg besucht. Eine schöne Veranstaltung. Wer wollte, konnte sich für Workshops anmelden. Ansonsten stellten sich einige Stempelshops vor. Da konnte frau dann mal rumwühlen und das eine oder andere auch käuflich erwerben. *lol* Vielen Dank an die Alsterstempressionisten, die dieses Event veranstaltet haben.

Nur unsere Hin- und Rückreise glich einem Abenteuer. Wir hatten die Zeit eh schon knapp bemessen. Um 12 h wären wir eigentlich pünktlich zur Eröffnung gekommen und um 13.45 hätten wir uns wieder gen S-Bahnhof verabschieden müssen. Aber es kam anders... Wir kamen wunderbar mit der Bahn nach Hamburg-Dammtor (gut, im Zug haben sich Radfahrpassagiere ordentlich in die Wolle gekriegt, aber das kann auch interessant sein ;) ) , von Dammtor sollten wir noch 2 Stationen mit der S-Bahn fahren und dann fast direkt am Veranstaltungsort ankommen. Kein Problem - wir waren ja schon einmal dort - dann der Schock: Am S-Bahnhof war der Fahrstuhl eine Baustelle. Sonst nicht schlimm, aber ich hatte eine Rollstuhlfahrerin dabei. Wir also eine Station zurückgefahren und uns auf Schusters Rappen durchgekämpft. Waren erst später bei der Stempelsause und mussten früher wieder los. Glücklich saßen wir dann auch wieder im Zug. Nachdem wir feststellen mussten, dass die S-Bahn eine neue Nummer bekommen hatte - die Hamburger meinten: Das ist hier normal, das müsste aber die richtige Bahn sein. War sie auch. Also, dann ab in den Zug gen Heimat. Mist, Abteil mit Fahrrädern überfüllt, kein Sitzplatz mehr. Aber bald wurden Plätze frei und wir konnten aus dem Einstieg ins Abteil wechseln. An der nächsten Station wurde es dann lustig. Der Zug (ein ganz neuer) konnte nicht weiterfahren, eine Tür ließ sich nicht schließen. Das Personal rannte aufgeregt durch den Waggon und fand den Fehler. Mit 10 Minuten Verspätung kamen wir dann an. Ach, ich hab ganz vergessen, dass schon morgens hier bei uns am Bahnhof der Fahrstuhl auch defekt war. Da gibt es aber mehr als einen und wir mussten nur etwas um die Ecke traben. Als ich die Story meiner Mom erzählte, meinte die nur: Mit euch würd ich nie Zug fahren. Denn vor 14 Tagen hatte meine Tochter ein ähnliches Bahnabenteuer.

Kommentare:

  1. na, da hast du aber nicht viel zeit gehabt auf der Messe.
    aber so abenteuer mit dem zug kenne ich noch aus meinen jahren in hannover *lach*
    pünktlich kam ich eigentlich sehr selten an...
    und rolltreppen und defekte fahrstühle waren ein muss...
    blöd nur wie für deine bekannte, wenn man im rollstuhl sitzt und auf die gerätschften angewieden ist.
    das ist schon ein großes manko der bahn.
    lg
    sanny

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  2. Huhu,

    oh man du machst mir Mut. Ich fahre ja selten Bahn aber am Freitag hab ich dann dafür gleich mal eine weitere Strecke vor mir!!!

    Ich hoffe du konntest trotz allem die Stempelmesse ein wenig genießen!!

    Liebe Grüße Susanne

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